Herbst

Du bist hier: Start » Husky- Fun » Husky- Tagebuch » Herbst

Husky- Tagebuch 2024

Tag 1 - Der erste Herbstmorgen
Heute früh war die Luft anders. Nicht kalt wie der Winter, nicht weich wie der Sommer. Sie war... knusprig. Ich trat hinaus und das Gras war feucht vom Tau, aber es roch nach Holz, nach Erde, nach Geschichten, die unter den Blättern schlummerten.

Meine Pfoten berührten das Laub – und es antwortete raschelnd, flüsternd, als würde es mir etwas erzählen, das nur ich verstehen kann. Ich lief ein paar Schritte, langsam, bedächtig. Jeder Tritt ein kleines Lied aus Gold und Rot.

Ich blieb stehen unter einem Baum, der seine Krone halb verloren hatte. Ein Blatt segelte herab und landete direkt auf meiner Nase. Ich schielte nach oben und fragte mich: Haben Jahreszeiten Gefühle?

Der Frühling ist neugierig, das weiß ich. Er schnuppert an allem, will wachsen, will spielen.
Der Sommer ist stolz – laut, warm, manchmal ein bisschen übermütig.
Der Winter... der Winter ist still, manchmal auch laut und furchtbar.
Aber der Herbst? Der Herbst ist wie ich heute: Nachdenklich, wach und bereit, sich auf neue Abenteuer einzulassen.

Ich setzte mich ins Laub und hörte dem Wind zu. Vielleicht ist der Herbst nicht traurig, sondern einfach ehrlich. Vielleicht ist das Rascheln der Blätter kein Abschied, sondern ein Lied über eine Veränderung.

Tag 2 – Morgendunst & Energieexplosion
Heute Morgen war die Luft kühl und frisch – genau mein Ding! Ich bin wie ein Pfeil durch den Garten geschossen, das Laub hat unter meinen Pfoten getanzt. Mein Mensch hat gelacht, als ich versucht habe, einen besonders frechen Windstoß zu fangen. Ich habe verloren, aber stilvoll.

Tag 4 – Raschelnde Geheimnisse
Ich habe ein neues Lieblingsspiel: Blätterjagd. Sie fliegen, ich springe. Sie rascheln, ich belle. Ich bin überzeugt, dass unter jedem Laubhaufen ein Abenteuer lauert. Oder wenigstens ein Snack. Leider aber meistens nur Erde.

Tag 5 - Kuscheln mit Aussicht
Nach dem Spaziergang habe ich mich auf die Couch geschlichen – mein Mensch nennt es „Herbstgemütlichkeit“. Ich nenne es „strategische Nähe zur Snackschüssel“. Die Decke roch nach Zimt und ich roch nach Matsch.

Tag 6 – Vorfreude auf Schnee
Ich spüre es. Der Winter kommt. Mein innerer Schlittenhund ist bereit. Ich träume von Schneeflocken, von Rennen durch weiße Felder, von kalten Nasen und warmen Herzen. Aber bis dahin noch ein paar Runden durch das goldene Laubmeer.