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Dienstag, 15. Juli 2025 von Huskyspass
Sargans - Brambrüesch - Sargans
Heute ist gutes Wanderwetter mit Sonne und Wolken, also ideal für eine Bergwanderung. Diesmal geht es wieder einmal in das schöne Graubünden, wo ich schon öfters mit und ohne Hund wandern war. Wir starten bei der Seilbahnstation Brambrüesch in Sargans. Wir sind zu Dritt mit drei Hunden und natürlich wollen wir zu Fuss auf den Gipfel, das sind immerhin 1'600 Höhenmeter. Der Alpine Wanderweg ist gut beschildert und führt uns mehrheitlich im Schatten den steilen Berg hinauf. Gut haben wir Zughunde dabei, die uns beim Aufstieg unterstützen. Trotzdem ist es ziemlich anstrengend, denn wir sind recht zügig unterwegs und es ist erstaunlich, wie schnell wir an Höhe gewinnen. Schon bald können wir die wunderbare Aussicht auf das Tal hinunter geniessen. Doch wir machen keine langen Pausen und erreichen bald einmal den Gipfel. Für die Hunde ist der steile Aufstieg kein Problem, denn sie haben mehr Ausdauer, als wir. Trotzdem sind dann doch alle froh, oben am Furggabüel- Gipfel angekommen zu sein. Dort Essen wir eine Kleinigkeit aus dem Rucksack und geniessen die traumhafte Aussicht. Dann geht es nur noch bergab, bis zur Mittelstation der Bergbahn. Von hier aus fahren wir mit der Bahn wieder zum Ausgangspunkt hinunter, was uns etwa 500 Höhenmeter bergabwandern einspart.
Die Tour
Start: Talstation Seilbahn Sargans (Brambrüesch).
Ziel: Gipfel Furggabüel (2'173 m) - Seilbahn Brambrüesch (Mittelstation).
Wertung: Steil und ziemlich anstrengend, aber gut markierter alpiner Wanderweg (T3).
Zeit: 6:05 (ohne Pause)
Länge: 22 km
Aufstieg: 1'600 m
Abstieg: 1'000 m
Datum: 12.07.2025
Diese Bergtour ist nur für geübte Wanderer mit guter Kondition geeignet. Allerdings kann man auch mit der Seilbahn bis zur Mittelstation fahren und so etwa 1'000 Höhenmeter einsparen. Natürlich kann man auch für den Abstieg die Bahn benützen. Manchmal kann ein steiler Abstieg mühsamer sein, als ein steiler Aufstieg. Vor allem, wenn man sich dabei noch auf den Hund konzentrieren muss.
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Freitag, 11. August 2023 von Huskyspass
Chalchtrittli - Limmerensee - Chalchtrittli
Wir starten bei sehr schönem Sommerwetter bei der Talstation in Tierhed im Süden von Glarus und fahren dann mit der Luftseilbahn 1'060 Meter in die Höhe. Wir sind zu Dritt unterwegs und haben natürlich auch wieder 4 Hunde dabei. Diese geniessen die 7 1/2 Minuten dauernde Bergfahrt nicht unbedingt, aber sie verhalten sich alle sehr ruhig. Für den Aufstieg zu Fuss würde man übrigens noch zusätzlich etwas 4 Stunden benötigen.
Oben angekommen ist es angenehm kühl und wir und unsere Vierbeiner freuen uns auf eine spannende Wanderung. Es geht schnell recht steil bergauf, aber zum Glück ziehen uns die fleissigen Hunde den Berg hinauf. Trotzdem kommen wir dann doch leicht ins Schwitzen, denn an der Sonne ist es sehr warm. Den Hunden zuliebe und um die wunderschöne Aussicht zu geniessen, machen wir immer wieder kleine Pausen. Plötzlich kommen wir an einem kleinen See vorbei, der mit sehr klarem Wasser gefüllt ist. Jetzt bekommen die Hunde endlich ihre verdiente Abkühlung und sie geniessen dies auch.
Der Weg auf den Gipfel führt uns durch schmale Zick-Zack-Wege, steile Aufstieg und felsige Landschaften. Für unsere berggeübte Hunde ist das alles kein Problem. Aber wir Zweibeiner müssen uns da schon sehr auf den Weg konzentrieren, was vor allem für unsere Köpfe anstrengend ist.
Auch wenn wir an einem Freitag unterwegs sind, begegnen uns doch einige Leute, die das Gleiche Ziel haben. Nachdem die Hunde sogar noch etwas Schnee unter den Pfoten geniessen konnten, sehen wir dann endlich die schöne, mit Solarzellen bedeckte Staumauer am Limmerensee. Zu unserem Glück gibt es hier oben auch ein Restaurant, welches uns mit einer Erfrischung und einer Stärkung versorgt.
Leider müssen wir dann auch wieder runter, was mit den Hunden anstrengender ist, als der Aufstieg. Aber unsere treuen Begleiter sind gut trainiert und geben sich Mühe, damit wir die steilen und engen Abstiege gut miteinander meistern. Und das funktioniert wirklich sehr gut, aber beim Hinuntergehen müssen wir und auch die Hunde noch mehr konzentriert sein. Aber es geht alles gut und wir kommen zu unserem Highlight an dieser Tour.
Durch den Stollen
Am Schluss führt uns noch ein rund 3 km langes Tunnel bis zur Bergstation der Gondelbahn. Im Kraftwerkstollen, der beim Limmerensee beginnt, ist es recht kühl und wir sind froh, dass wir eine Jacke dabei haben. Die Hunde freuen sich jedoch über die Abkühlung und finden sich gut zurecht in der etwas gespenstigen Umgebung. Hier ist es zwar nicht ganz dunkel, aber nass und es regnet teilweise von der Decke.
Die Luftseilbahn Tierfed - Chalchtrittli
Die Luftseilbahn befindet sich beim Pumpkraftwerk Muttsee, welche auch interessante Führungen für Gruppen anbieten. Die Bahn wurde vor allem für den Materialtransport und der Beförderung der Mitarbeiter des Kraftwerkes erbaut. Heute wird die Seilbahn hauptsächlich von Touristen und Bergwanderer benutzt.
Der Limmernsee
Der Limmernsee wird von Schmelzwasser des Limmerngletschers und der umliegend Bergketten gespiesen und war einst der Ursprung der Limmernbachs. Im nördlichen Teil des Sees fliesst der Muttenbach in den See. Im Jahr 1963 wurde die gesamte Fläche des Limmerenbodens beim Ochsenplangge durch eine 122 Meter hohe Staumauer abgetrennt. Jetzt dient der Limmernsee als Speichersee des Pumpspeicherkraftwerks der Kraftwerke Linth-Limmern. Im Herbst 2020 gingen die 6'000 an der Staumauer montierten Solarpanel in Betrieb, welche Strom für 600 Haushalte liefern.
Die Tour
Start: Chalchtrittli Bergsation Luftseilbahn (GL)
Ziel: Limmerensee Staumauer (Limmernboden)
Wertung: Schwierig (Alpin)
Zeit: 04:50 (ohne Mittagspause)
Länge: 11,06 km
Aufstieg: 750 m
Abstieg: 750 m
Mein Hund: Flower
Datum: 11.08.2023
Organisator: Huskyteam zur Hirschweid
Infos zur Route
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Freitag, 11. August 2023 von Huskyspass
Schiers - Schraubachtobel
Bei schönem und sehr warmen Wetter unternehmen wir heute eine interessante Wanderung in Schliers im Kanton Graubünden. Wir laufen mit unseren Hunden den Schraubach entlang, meistens auf Kiesigem Untergrund. Eigentlich haben wir die Tour bis nach Schuders geplant, aber leider hatte es für die Zweite Bachüberquerung zu viel Wasser, darum müssen wir umkehren und wieder den selben Weg zurück. Dann erreichen wir unser Ziel, die Monument Salginatobel Brücke. Von hier aus geht es mit dem Bus wieder zum Ausgangspunkt zurück.
Welt Monument Salginatobel Brücke
Die Salginatobel Brücke, auch bekannt als die "Welt Monument Brücke", ist eine bemerkenswerte und historisch bedeutsame Brücke im Kanton Graubünden in der Schweiz. Sie wurde von dem renommierten Schweizer Ingenieur Robert Maillart entworfen und 1930 fertiggestellt. Die Salginatobel Brücke ist ein herausragendes Beispiel für die Ingenieurskunst des 20. Jahrhunderts und gilt als Meisterwerk des modernen Brückenbaus.
Die Brücke überspannt die Salginatobel-Schlucht und verbindet die Orte Schiers und Schuders im Prättigau-Tal. Sie hat eine Spannweite von 90 Metern und ragt 90 Meter über den tiefen Abgrund der Schlucht. Dieses beeindruckende Design macht die Brücke nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch ansprechend.
Auch zeichnet sich die Brücke durch ihre elegante und minimalistische Konstruktion aus. Der Konstrukteur Robert Maillart verwendete eine innovative Kombination von Stahl und Beton, um die Brücke zu bauen. Die Hauptträger bestehen aus einer dünnen Betonplatte, die von Stahlträgern getragen wird. Dieses Design verleiht der Brücke ihre charakteristische Leichtigkeit und Transparenz, während sie gleichzeitig äußerst stabil ist.
Die Salginatobel Brücke wurde schnell zu einem Symbol für modernen Brückenbau und war wegweisend für zukünftige Ingenieure und Architekten. Sie gilt als Pionierarbeit in der Verwendung von Beton in der Brückenkonstruktion und hat einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der modernen Bauingenieurkunst geleistet.
Die Brücke wurde 1991 unter Denkmalschutz gestellt und bleibt bis heute ein beeindruckendes Wahrzeichen der Schweizer Ingenieurskunst. Sie zieht nicht nur Technikbegeisterte aus der ganzen Welt an, sondern bietet auch einen atemberaubenden Blick auf die umliegende Landschaft und die Schlucht. Die Salginatobel Brücke ist zweifellos ein bedeutendes Weltmonument und ein beeindruckendes Beispiel für die Verbindung von Form und Funktion in der Architektur.
Die Tour
Start: Schiers
Ziel: Schuders - Schraubachtobel
Wertung: Leicht mit Bachüberquerung
Zeit: 2:20 (ohne Mittagspause)
Länge: 8,6 km
Aufstieg: 360 m
Abstieg: 112 m
Mein Hund: Jenna
Datum: 04.09.2023
Organisator: Huskyteam zur Hirschweid
Infos zur Route